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Planetopia
Raum für Weltwandel

Die ökologische Krise betrifft uns alle. Es ist höchste Zeit, sich den Umweltproblemen zu stellen. Deshalb lanciert das Museum für Kommunikation im Frühling 2020 das Projekt Planetopia – um Raum für Weltwandel zu schaffen.

Das Ziel: Initiativen, Ideen und Menschen zusammenbringen. So finden vor und während der Ausstellung zahlreiche Aktionen statt, bei denen das Museum als Plattform fungiert. Gleichzeitig werden museumsintern wichtige Prozesse angestossen. Im Zentrum steht dabei der Dialog.

Die Hauptbotschaft: Jeder Schritt zählt. Wichtig ist, vom Reden ins Handeln zu kommen. Die beste Zeit aktiv zu werden, ist jetzt.

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Was bedeutet Planetopia für dich?

Mitarbeitende geben Auskunft
Video, 13. November 2022, Dauer: 4 Min.

 

Wir sind viele

Blogbeitrag, 18. April 2023

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Präsentation für den Green Museums Summit

Video, 27. März 2023, Dauer: 21 Min. (nur in Englisch)

 

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Learnings

Gemeinsam Lösungen suchen, Experimente wagen und stetig am Thema dranbleiben: Nachhaltiges Handeln ist ein anhaltender Lern- und Aushandlungsprozess.

Um ins Handeln zu kommen, müssen wir aushalten, dass es für gewisse Themen keine widerspruchsfreien Lösungen gibt. Die Suche nach dem perfekten ökologischen Verhalten wird manchmal zum Stolperstein. Um auf einen grünen Zweig zu kommen ist es besser, einfach mal an einem Punkt anzufangen.

Wenn wir wollen, dass Dialog stattfindet, müssen wir Raum dafür schaffen: Platz, Zeit und Menschen, die zuhören.

Authentizität ist der Schlüssel zu ernsthaften und wirkungsvollen Gesprächen. Dazu gehört es, auch eigene Unzulänglichkeiten und Widersprüche aufzuzeigen.

Keine Angst vor kleinen Schritten. Veränderung fängt immer mit dem ersten Schritt an.

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Und, was hat Planetopia gebracht?

Blogbeitrag, 10. Juli 2023

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Ausstellung

Die Ausstellung «Planetopia – Raum für Weltwandel» ist vom 12. November 2022 bis am 23. Juli 2023 für das Publikum geöffnet. Insgesamt besuchen sie rund 47’000 Menschen, die durchschnittlich eine Stunde in der Ausstellung verweilen.

Neben den informativen Inhalten in den Themenbereichen gibt es auch zahlreiche Aktivitäten und interaktive Vermittlungsangebote. Die Kommunikatorinnen und Kommunikatoren lancieren diverse Challenges: Wie viele Daten auf deinem Handy kannst du spontan löschen? Traust du dich, Insekten zu essen? Welches selbst erfundene Umwelt-Gesetz nimmst du an?

 

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Digitaler 3D-Rundgang durch die Ausstellung

 

Ausstellungsbericht Planetopia

Video, 25. November 2022, Dauer: 4 Min.

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Wandbild von Onur Dinc, August 2022

Der Schweizer Künstler Onur Dinc schuf einen ebenso poetischen wie aufrüttelnden Beitrag zu unserer Wechselausstellung. Seine Einschätzung der ökologischen Lage kann düster, aber auch hoffnungsvoll gelesen werden. Wir bleiben zuversichtlich, denn wir haben es in der Hand!

 

Es ist wichtig, was du denkst!

Blogbeitrag, 13. März 2023

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Nichts Neues

Wie lässt sich eine Ausstellung ökologisch nachhaltig realisieren? Unser Ziel ist es, möglichst wenig neu Produziertes zu verbauen. Deshalb spannen wir für die Szenografie mit Offcut zusammen, einer Schweizer Organisation, die Gebraucht- und Restmaterialien sammelt und verkauft.

Kartonverpackungen von Vespas, Stellwände aus dem Messebau, Möbel von Secondhand-Plattformen: 90% der benötigten Materialien und Geräte sind wiederverwendet! Mit grünen Etiketten machen wir die Herkunft transparent. Ehrensache, dass wir auch beim Abbau so viel wie möglich wieder in den Kreislauf zurückgeben.

Was uns überrascht: Die Materialbeschaffung ist gleich teuer, wie wenn wir Neues kaufen. Statt in Material fliesst das Geld in Suche, Lagerung und Bereitstellung der Gebrauchtwaren.

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Eine Ausstellung ökologisch nachhaltig bauen – Wie geht das?

Blogbeitrag, 15. November 2023

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Erlebnisse

Das Projekt Planetopia ist auch für das Museumsteam in vielen Hinsichten Neuland. Wir beschäftigen uns mit einem der dringendsten Themen der Gegenwart und beziehen Stellung. Wir fordern zum Handeln auf und beschränken uns nicht auf reine Wissensvermittlung. Wir überlegen: Wie kann sich ein Museum gesellschaftspolitisch engagieren?

Wir kreieren Workshops zu Fashion und Kreislaufwirtschaft, begeben uns in Begegnungen und Diskussionen, regen den Erfahrungsaustausch untereinander an. Das ist nicht nur für unser Publikum bereichernd, sondern auch für uns. Dabei erleben wir viel!

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Planetopia – Raum für Erlebnisse

Blogbeitrag, 12. Juni 2023

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T

Tipps

Die vier Hauptbereiche der Ausstellung sind Alltagsthemen mit grossem Einfluss auf die Umwelt gewidmet: Kleider, Wohnen, Mobilität und Ernährung. Begleitet werden diese von den Überthemen Biodiversität und Klimawandel.

Die Besuchenden bewegen sich unter einem Himmel von weissen T-Shirts, durchschreiten die 46 Quadratmeter durchschnittliche Wohnfläche pro Person in der Schweiz, kurbeln mit einem Hometrainer einen Fernseher mit Spielkonsole an und schlendern zwischen Regalen mit Nahrungsmitteln wie Fischstäbchen, Äpfeln oder veganem Gehacktem hindurch.

Überall erhalten sie fundierte Hintergrund-Infos und konkrete Tipps. Auch können sie Anregungen geben und ihr Wissen mit anderen Besuchenden sowie den Kommunikatorinnen und Kommunikatoren teilen, die es wiederum weitergeben.

Kleidung

Achte beim Kleiderkaufen auf die Etiketten und wähle wenn möglich Naturfasern. So gelangt beim Waschen kein Mikroplastik ins Wasser.

Kleidung

Kaufe nicht immer neue Kleidungsstücke, sondern 10 bis 20 in guter Qualität. Achte darauf, dass du sie gut kombinieren kannst.

Kleidung

Flicke deine Kleider! Oder erkundige dich schon beim Einkaufen, wo du deine Kleidung zum Flicken bringen kannst.

Kleidung

Trage Turnschuhe so lange wie möglich. Willst du sie nicht mehr, gib sie weiter, bis sie durchgelaufen sind. Dann kannst du sie wegwerfen.

Wohnen

Informiere dich, wie du deine Heizung ersetzen kannst. Versuche, deine Vermietung mit einem Brief zu überzeugen. Oder profitiere direkt von den Förderprogrammen.

Wohnen

Architektin, Maurer, Bauführerin: In der Schweiz sind mehrere hunderttausend Menschen in der Baubranche tätig. Du auch? Sprich mit deinem Team über nachhaltiges Bauen: Könnt ihr konkret etwas verändern?

Wohnen

Räume deine E-Mails auf! Lösche, was du nicht mehr brauchst, und bestelle alle unnötigen Newsletter ab. Dies reduziert deinen Stromverbrauch, ohne dass du etwas davon merkst.

Wohnen

Kaufe Möbel secondhand. Schleife, streiche, verziere – und schon hast du ein Prachtstück, das ideal in deine Wohnung passt.

Mobilität

Plane voraus und versuche, nur einmal pro Woche statt jeden Tag einzukaufen. So lassen sich viele Autokilometer einsparen.

Mobilität

Lass dein Auto als Versuch einen Monat lang stehen. So findest du heraus, wofür du es wirklich brauchst und wo du es weglassen kannst.

Mobilität

Auch der Fernbus kann eine gute Wahl sein. Für viele Strecken hat er auf eine einzelne Person bezogen eine ähnliche Klimabilanz wie der Zug. Ausserdem decken Busse bestimmte Ziele ab, die mit dem Zug nicht gut erreichbar sind.

Mobilität

Nimm weniger Gepäck mit in die Ferien. So muss weniger transportiert werden und du kannst entspannter reisen. Kinderbett oder Sportausrüstung kannst du auch vor Ort ausleihen.

Ernährung

Verlass dich nicht nur auf das Haltbarkeitsdatum, sondern vertraue deinen Sinnen: Wenn das Joghurt noch gut aussieht und gut riecht, ist es meistens auch noch gut.

Ernährung

Kaufe Früchte und Gemüse auf dem Markt. Sprich mit den Händlerinnen und Händlern über ihre Produkte: Wo kommen sie her, wie werden sie produziert, haben sie ein Bio-Label?

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Tipps aus der Ausstellung

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Didaktische Materialien

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Dicke Luft ums Auto

Blogbeitrag, 14. Dezember 2022

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Die grösste WG der Welt

Blogbeitrag, 18. Januar 2023

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Möchtest du noch etwas Rahm in deine Fajitas?

Blogbeitrag, 13. Februar 2023

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Alltagsmode mieten statt kaufen

Blogbeitrag, 23. Mai 2023

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Ökologisches Museum

Wichtig ist für uns auch die Frage: Wie können wir als Museum ökologischer werden? Um dies mit allen Mitarbeitenden zu diskutieren, schaffen wir das Sitzungsgefäss «Planet MfK»: Vier Mal pro Jahr kommt das gesamte Team für 45 Minuten zusammen. So entstehen viele Ideen: von Schildern zum Lichterlöschen über Hecken für Kleintiere bis zur Verlegung der grafischen Sammlung ins besser geeignete UG und der Vision einer Solaranlage auf dem Dach. Ein Mitarbeiter duscht seither nur noch kalt.

«Planet MfK» behalten wir als Gesprächsgefäss für interne Anliegen auch in Zukunft bei: Schliesslich gilt es, auch nach dem Projekt dranzubleiben. Völlig ökologisch sind wir als Museum nämlich noch lange nicht. Und wir müssen damit leben, dass wir wohl nie CO2-neutral werden.

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Ökologisches Museum für Kommunikation – It’s a long way ...

Blogbeitrag, 14. Januar 2022

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Marketing sucht Ökologie

Blogbeitrag, 18. Juli 2022

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Grün ist mehr als ein Anstrich

Blogbeitrag, 10. Mai 2023

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Luft und Wasser statt Heizöl – Heizungsersatz im Museumsdepot

Blogbeitrag, 15. Mai 2023

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Plattform

Um die Vision des Museums als Plattform umzusetzen, lancieren wir ein Dialogprogramm. Teil davon sind Pop-ups auf dem Langnauer Markt, im Playground von Adrianos im Bahnhof Bern und in der Badi Reiden. Vor Ort sprechen wir mit vielen Menschen und hören ihnen vor allem zu. Zudem sind wir im Sommer 2021 an zwei Wochenenden am Furkapass stationiert und unterhalten uns mit den Menschen über die Gletscherschmelze.

In der Ausstellung gibt es zwei grosse Workshop-Zonen mit Tafeln und Wänden zum Beschriften, Kissen, Tischen und Stühlen: Diese Räume stellt das Museum für eigene und externe Veranstaltungen zur Verfügung. Auf diese Weise bieten wir auch physisch Raum für Weltwandel.

Badi
Dialog Wohnwagen
Spiel mit der Welt
Popup Furkapass
Stand
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Pop-up am Furkapass

Video, 28. August 2021, Dauer: 3 Min.

 

Wer war zu Gast auf Planetopia?

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Zehn Gebote für eine nachhaltige Zukunft

Blogbeitrag, 11. August 2021

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Ein sterbender Wal am Furkapass

Blogbeitrag, 4. Oktober 2021

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Planetopia-Pop-up: Gespräche, Suppe und verformte Vorurteile in Langnau

Blogbeitrag, 23. August 2022

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Dieser Sommer war auch mir zu heiss! – Planetopia in der Badi

Blogbeitrag, 28. September 2022

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Impressum

Planetopia war nur möglich mit viel Team Spirit, intensiver Zusammenarbeit und der tatkräftigen Unterstützung vieler engagierter Menschen. Herzlichen Dank allen Beteiligten!

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Agentur für Welt­wandels­abkommen

Ganz am Anfang steht die Motivation, Menschen zum Handeln zu animieren. Während der Vorbereitungen im Sommer 2020 entsteht aus einem Wortspiel die Idee von «Weltwandelsabkommen», die man in der Ausstellung abschliessen kann.

Aus Abfallmaterial ist bald ein Schalter gebastelt, gestempelte Zertifikate aus Verpackungskartons liegen bereit. Wir bauen die Agentur erst auf dem Vorplatz des Museums, später an diversen anderen Orten auf. Später entsteht daraus ein digitaler Track in der Ausstellung: An vier Bildschirmen erfragen wir das Alltagsverhalten der Besuchenden, am Ende schlagen wir ihnen ein Weltwandelsabkommen vor. Bis zum Ausstellungsende sind 500 handschriftliche und 10'000 digitale Abkommen unterzeichnet.

Weltwandelsabkommen
Weltwandelsabkommen
Sommerfest
Pflanzenparade
Weltwandelsabkommen

 

«Im nächsten halben Jahr bevorzuge ich beim Einkaufen ökologisch produzierte Kleidung.»

«Ich lasse im nächsten halben Jahr drei Kleidungsstücke flicken, statt Ersatz zu kaufen.»

«Ich kaufe drei Monate lang keine Billigprodukte 'made in Asia'.»

«Ab Montag lege ich jede Woche einen streamingfreien Tag ein.»

«Ich lasse das Auto zwei Tage in der Woche stehen.»

«Ich verreise in meinen nächsten Ferien nicht ins Ausland.»

«Im nächsten Monat probiere ich drei neue vegetarische Menüs aus.»

«Ab nächsten Montag lege ich jede Woche einen fleischlosen Tag ein.»

 

Willst du ein Welt­wandels­abkommen abschliessen?






 

Willst du eine Agentur für Welt­wandels­abkommen eröffnen?

Zur Anleitung (PDF)

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Wo unsere Besuchenden handeln wollen

Blogbeitrag, 4. Juli 2023

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